Katzenseuche

Was ist die Katzenseuche?

Bei der Katzenseuche handelt es sich um den Feline Panleukopenievirus (FPV). Dieser Virus ist nicht auf Menschen übertragbar. Die Parvoviren sind sehr widerstandsfähig und können bei Zimmertemperatur im Stuhl bis zu einem Jahr überleben und ansteckend sein. Die Ansteckung kann recht einfach über gemeinsame Näpfe, Spielzeug und natürlich Katzenklos erfolgen. Die Inkubationszeit (Zeit von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Symptome) liegt bei 3-12 Tagen. Die FPV läßt sich über ein Blutbild oder durch eine Kotprobe feststellen.

Welche Symptome stelle ich fest?

Die Symptome sind Durchfall, Erbrechen, Fieber, Appetitlosigkeit und Müdigkeit. Beim weiteren Krankheitsverlauf bekommt die Katze eine Blutarmut und der Virus breitet sich im Dünndarm aus. Die Überlebenschance hängt davon ab, in welchem Status die Katze behandelt wird und wie der Allgemeinzustand ist.

Welche Behandlung ist möglich?

Bei den genannten Symptomen der Katzenkrankheit, sollten sie umgehend einen Tierarzt aufsuchen. Behandelt werden die Symptome meist mit Infusionen gegen die Austrocknung und Antibiotika um bakterielle Infektionen zu vermeiden.

Gefährdet sind ungeimpfte Katzen und Kitten. Bei an FPV erkrankten Kitten ist der Verlauf leider oftmals tödlich.

Wie schütze ich meine Katze vor FPV?

Eine Impfung gegen die Katzenseuche sollte deshalb auf jeden Fall gemacht werden. Auch Hauskatzen können daran erkranken. Mit 8 Wochen erfolgt die Erstimpfung, dann die zweite mit 12 Wochen und dann mit 12 Monaten. Danach ist eine Impfung alle 3 Jahre empfohlen.

Savannah-Katzen müssen immer mit einem Todimpfstoff geimpft werden.

Katzenseuche Katzenkrankheit